Weingut Fritz Allendorf, Quercus Pinot Noir 2013

Göttliche Eingebung

Quercus –   lat. „Eiche“

Die Eiche galt in der griechischen Mythologie als Baum des Göttervaters Zeus.

In der antiken griechischen Stadt Dodona befand sich das Eichenorakel, das nach Delphi bedeutendste Orakel Griechenlands. Drei weißgekleidete Frauen vernahmen aus dem flüsternden Rauschen der Blätter die Stimme des Göttervaters und übermittelten dessen Botschaften in mehr oder weniger klaren Worten an die Menschheit.

So war es in der guten alten Zeit.

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Jörn Goziewski – Riesling Joern Basis trocken 2014

Riesling meets Burgunder…….ohne Burgunder

Es gibt andere Varianten der nun folgenden Geschichte.

Möglicherweise erzählt selbst einer der beteiligten Protagonisten diese Geschichte auf eine ganz andere Art und Weise und….. möglicherweise hat er auch einen Grund dazu. Möglicherweise war auch irgendwo Alkohohl im Spiel, aber von diesen Dingen weiß ich nichts.

Wenn zwei Menschen Gleiches betrachten, sehen sie nicht das Gleiche. Wenn zwei Menschen den gleichen Wein verkosten, schmecken sie nicht das Gleiche. Die reale Welt ist verhüllt durch die Nebel unserer Eitelkeiten, Hoffnungen, Zwänge und Erfahrungen. Um den Schleier dieses Nebels zumindest ein wenig zu lüften, werde ich nun berichten, wie es sich wirklich zugetragen hat. Ich kenne die Wahrheit, ich muss sie kennen, denn ich habe den Wein getrunken, um den es hier geht (und wenn Ihr diesen Wein trinkt und Euch an meine –richtige- Variante der Geschichte erinnert, werdet Ihr mir Recht geben!):

Es war einmal ein junger Winzer, der hatte einen Traum und einen kleinen Weinberg von nur 1,3 Hektar. Weiterlesen

Traubenreisen

Wenn Trauben eine Reise tun…. dann entstehen zumindest Geschichten.

Die berühmteste Geschichte ist wohl die des Spätlesereiters aus dem Rheingau.

Denkmal Spätlesereiter im Schloss Johannisberg im Rheingau, Hessen, Deutschland

Denkmal Spätlesereiter im Schloss Johannisberg im Rheingau, Hessen, Deutschland

Bis ins 18. Jahrhundert hinein war der Lesetermin häufig weniger vom Reifezustand der Trauben, als von den steuerlichen Interessen der Obrigkeit geprägt. Um die geerntete Traubenmenge als Basis zur Bestimmung des Zehnten besser kontrollieren zu können, waren die Grundherren darauf bedacht, die Weinlese in einem Rutsch, ohne Unterbrechung, durchführen zu lassen. Um keine Verluste durch faulendes Material zu erleiden orientierte sich der Lesebeginn an der am frühesten reifen Sorte (damals der ertragreiche Elbling). Alle anderen Rebsorten wurden gleich mitgeerntet und blieben damit natürlich häufig unter ihren Möglichkeiten. Das Ende der Lese war üblicherweise der 16. Oktober, der Gallustag („An Galles schaff` haam alles!“- schön, oder?). Weiterlesen

Sekt Ultra Pinot Brut Nature vom Weingut Barth – Kellershots –

Kellershots ? Ein Bild, ein Wein, ausnahmsweise keine langen Worte:

Winzersekt, traditionelle Flaschengärung, bleibt 36 Monate auf der Hefe, um die € 25,00

UltraSich im Eis spiegelnde Sternschnuppen, Polarlichter, der erste prickelnde Zungenkuss…wie soll man das beschreiben?