Cuvée Marianna, Extra Brut „Vino Spumante di qualità“ vom Sektgut Arunda

Kellershots ? Ein Bild, ein Wein, ausnahmsweise keine langen Worte:

Cuvée Marianna, Extra Brut „Vino Spumante di qualità” vom Sektgut Arunda, Südtirol, um die gerne gezahlten € 25,00

Hinter diesem Wein steht Sepp Reiterer, der seit 1979 auf 1200 Meter Höhe in Südtirol Dinge vollbringt, von denen viele Kollegen in der Champagne nur träumen können. Reiterer ist ein Verrückter, ein Besessener, der seine Idee von einem flaschenvergorenen Schaumwein (weniger Sexy geht das in der deutschen Sprache nicht, siehe hierzu den Artikel von den Dingen und ihren Namen) so penibel in die Tat umgesetzt hat, dass es ganz nahe an Perfektion grenzt. Ein spannender, freundlicher, enthusiastischer Typ, der ganz pragmatisch, das Beste an Vino Spumante produziert, was man sich nur vorstellen kann.

Eine Beschreibung der Cuvée Marianna könnte so aussehen:

Die Cuvée Marianna bringt alles ins Glas, was sonst einen großen Champagner ausmacht. Eine herrliche und lebendige Perlage, das Bukett ist sehr komplex, reicht von etwas Blumigem, über Honig, getrocknete Früchte, Schokolade (!), Ananas, reife Amalfi-Zitrone (hätte nie gedacht, dass ich das so einmal schmecken und dann auch noch schreibend zugeben würde), bis zu einer feinen Röstnote, hält ganz lange an und steht (das Bild passt wirklich) kerzengerade im Glas. Die Stabilität der Cuvée Marianna und die vielen Geschmacksnuancen, vor allem aber dieser durch die Röstaromen erfahrene Schliff macht Sie auch zu einem hervorragenden Speisebegleiter (würziger Fisch, helles Fleisch).

Aber eigentlich ist das alles Quatsch, eigentlich ist die Cuvée Marianna Frühling im Glas und zwar zu jeder Jahreszeit, Sonne, Freude, Fröhlichkeit, die Lust unbeobachtet Purzelbäume zu schlagen, zu kichern und zu glucksen, alles so pur, dass man es kaum aushält. Und das ganz pragmatisch, nicht mehr, nicht weniger, genau so. Das Prickeln der Champagnerperlen ist so lustvoll, und fröhlich und strömt schier über, dass man laut loslachen möchte, jeder Schluck ein Fest. Ein warmer Frühlingswind, der die frischen Blüten eines Kirschbaums umherwirbelt mit denen ich tanze.

Sepp Reiterer würde vielleicht sagen: „Ja, genau so muss er sein…!“

 

 

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